IWC - Da Vinci Automatic Ref IW356601

SIHH 2017: Vorschau auf die wichtigsten Neuheiten der Luxusuhren-Messe

Das Jahr 2017 bringt nicht nur in der Mode viel Neues, sondern auch der prestigeträchtige Salon Internationale de la Haute Horlogerie (SIHH) präsentiert vom 16. Januar bis zum 20. Januar großartige Neuheiten. Erstmals neu: Seit der Gründung war die Luxusuhren-Messe ausschließlich geladenen Gästen vorbehalten, doch seit diesem Jahr stehen die Türen allen Interessierten und Liebhabern offen - sofern sie bereit sind, rund 65 Euro Eintritt zu bezahlen.

Wir haben heute morgen in der Früh einen schnellen Rundgang über die Luxusuhren-Messe gemacht und uns einen ersten Überblick über die wichtigsten Neuheiten der SIHH 2017 verschafft. Auffällig ist, dass die großen der Marken der Richemont-Gruppe wie IWC, Jaeger-LeCoultre, A. Lange & Söhne, Cartier oder Panerai zusammenrücken. Sie bieten kleineren, meist nur Sammlern bekannte Spezialmarken Raum und wollen vor allem jünger und bezahlbarer werden. Speziell ins Auge gefallen sind uns die Da-Vinci-Kollektion von IWC. Die Schaffhauser Luxusuhrenmanufaktur knüpft damit an das ikonische Design mit klassisch runder Gehäuseform der 1980er-Jahre an.

Ich denke, die Sportuhren sind wieder auf dem Vormarsch.

Jérôme Lambert

Ebenso spannend sind die Rennserien-Modelle von Roger Dubuis oder Montblanc. Unter Führung von Jérôme Lambert gelang es dem bekannten Hamburger Hersteller von Schreibgeräten und Lederwaren seine Kunden davon zu überzeugen, dass sie auch großartige Uhren bauen können. Mit dem Look der neuen TimeWaker-Linie gelang Kreativdirektor Zaim Kamal ein großartiger Entwurf, der mit seinem Design und seiner Farbgebung den fortwährenden Trend schwarzer Gehäuse trifft. Besonders maskulin soll der Look der Stunde vor allem durch rote Farbakzente wirken.

Welche Marke am Ende die beste Uhr der SIHH 2017 entworfen bzw. präsentiert hat, das bleibt auch nach einem ersten Rundgang über die Luxusuhren-Messe schwer zu beurteilen. Sicher ist jedoch, dass alle Marken der mechanischen Uhrmacherei versuchen sich zu öffnen, um den Anschluss an die jüngere Generation nicht zu verlieren. Ob die SIHH dieses Vorhaben mit einem Eintrittspreis von rund 65 Euro unterstützt ist fraglich, doch bleibt es somit weiter spannend um die Schweizer Uhrenindustrie.