Leica M (RED)-Edition - Frontansicht

Apple-Designer „Jony“ Ive entwirft Leica M (RED)-Edition

Seit 1992 ist Sir Jonathan Paul „Jony“ Ive in die Designprozesse nahezu aller Apple-Produkte involviert. Bekannt für sein schlichtes, avantgardistisches Design, welches sich in Apples gesamten Produktlinie wiederfinden lässt, überarbeitete der Designer im vergangenen Jahr das Exterieur einer Leica M, die im Rahmen der Charity-Aktion für die Anti-AIDS-Stiftung Product (RED) versteigert werden soll. Die Leica-Messucherkamera wird als Unikat gebaut und ist in Zusammenarbeit mit dem australischen „Industrial Designer“ Marc Andrew Newson entstanden.

Leserbearbeitetes Außengehäuse aus eloxiertem Aluminium

Was das Aussehen der Kamera angeht, so werden sowohl das Gehäuse, als auch das Objektiv der Leica M laut Aussage des Herstellers mit einer Speziallegierung versehen. Die typische Kamerabelederung werde durch ein laserbearbeitetes Außengehäuse aus eloxiertem Aluminium „mit perfekter Textur“ ersetzt.

Entwicklungsprozess erforderte hunderte Prototypen

Bis zur Fertigstellung der finalen Version seien hunderte von Prototypen und Modellen entwickelt worden, so der Hersteller, nahezu 1000 Einzelteile entstanden. Diesbezüglich lobte der Apple-Designer die Geduld, die Präzision sowie das Gespür für Design seitens Leica: „Marc und ich haben uns sehr gefreut, dass wir dieses Unikat – das neben dem Vollformat-CMOS-Sensor mit einem Objektiv aus Leicas Serie APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH daher kommt - für die Charity-Aktion gestalten durften“, so Ive.

Ein absolutes Unikat: die Leica M (RED)

Das Kamera-Unikat wird, neben den Apple (PRODUCT) RED Produkten, zusammen mit diversen weiteren Objekten, an denen Ive und Newson beteiligt waren, ab dem 23. November in New York bei Sotheby’s versteigert. Es bleibt also spannend abzuwarten, welch Sammler bereit ist, für die Vitrinen-Leica sehr viel Geld – die normale Leica M kostet rund 6.500 Euro – auf den Auktionstisch zu legen.