Es war ein Showdown der Superlative: Mit einer unglaublichen Aufholjagd haben die New England Patriots mit Quarterback Tom Brady den 51. Super Bowl gewonnen. Doch es ging nicht nur um Sport. Viele Unternehmen haben die zahlreichen Werbepause genutzt, um ihre Botschaften im Gedächtnis von Millionen Zuschauern zu platzieren. So auch die Stuttgarter Luxusmarke Mercedes-Benz, die in Zusammenarbeit mit der Kreativagentur Antoni einen großen Wurf bzw. einen echten Touchdown gelandet hat.

Mit dem „Easy Driver“-Werbespot zum 51. Super Bowl spielt Mercedes-Benz auf den legendären Biker-Film „Easy Driver“ aus dem Jahre 1969 an. Vor der Kamera der mehrfach oscarprämierten Coen-Brüder, Joel und Ethan Coen, steht Hollywood-Legende Peter Fonda, der noch immer eine gute Figur macht. Nur seine Harley Davidson, die hat der mittlerweile 76-jährige gegen einen Mercedes-AMG GT Roadster getauscht.

André Kemper als Double von Peter Fonda

„Wir wollten mit dem Film zeigen, wie sich das intensive Gefühl von Freiheit heute perfekt mit unserem Mercedes-AMG GT Roadster verbindet, ohne die Faszination von früher zu verlieren“, sagte Jens Thiemer, Leiter Marketing Mercedes-Benz, während des Marken-Workshops in Stuttgart. „Die Idee zum Super Bowl Spot entstand Schritt für Schritt“, führte André Kemper fort. Man habe nach einer Szenerie gesucht, die das Gefühl beschreibt, wenn man in ein Cabrio mit knapp 600 PS steigt und Vollgas gibt. „Es brauchte etwas, das nachvollziehbar ist, und diese besondere Art der Freiheit beschreibt“, verdeutlichte er. Dabei viel die Wahl auf’s Motorrad, war Kemper doch ehemaliger Biker und ist inzwischen auf einen AMG umgestiegen.

Während des gemeinsamen Dinners verriet André Kemper dann noch ein Geheimnis: In der Szene, in der Peter Fonda den Mercedes-AMG GT per Knopfdruck 0:44 Sekunde) startet, sieht man nicht die Hand des Hollywood-Schauspielers, sondern die von Kemper. Es waren die Coen-Brüder, die nicht mit der vom Alter gezeichneten Hand Fondas zufrieden waren, und sich am Set nach einer Alternative umgesehen haben. Am Ende viel die Wahl auf Kemper, der einen glaubwürdigen Job macht.

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