Blickt man auf die knapp 150 Jahre Firmengeschichte zurück, so hat Leica in den letzten Jahren viele beeindruckende, faszinierende und vor allem innovative Neuheiten auf den Markt gebracht. Eine davon ist die Leica-Kameraserie „Rifle“, deren Kameras auf dem ersten Blick wie modifizierte Jagdgewehre aussehen. Erstmals wurden das RITOO Gewehr mit dem 20 cm Telyt-Objektiv bzw. das RITEL mit dem 40 cm Telyt-Objektiv im Jahre 1938 der Öffentlichkeit präsentiert. Seit dem sind zwar viele Jahre vergangen, doch noch heute stehen die Rifle-Gewehrkameras für technische Innovation und Einzigartigkeit in Sachen Leica Kameras.

Die Qualität der Leica Rifle-Gewehrkameras steht außer Frage, denn die Kameras zeigen anhand ihrer Gravuren sowie dem elegant gearbeiteten Holzschaft, dass Leica schon immer eine der exklusivsten und hochwertigsten Marken der Kamerageschichte gewesen ist. Gerüchten zufolge sollen weltweit nur 12 bis 12 dieser absolute Raritäten produziert worden sein, zumindest belegen dies Unterlagen, die die recht kurze Produktionszeit in den Jahren 1938 und 1939 dokumentieren.

Zwei der seltenen Leica Rifle-Gewehrkameras wurden erst kürzlich auf der 30. WestLicht Kamera-Auktion versteigert. Beide Versionen der Leica Kameraserie erzielten einen Preis von 140.000 Euro pro Stück. Laut Auktionsangaben sollen sowohl das RITOO Gewehr mit dem 20 cm Telyt-Objektiv, als auch das RITEL Gewehr mit dem 40 cm Telyt-Objektiv in dem jeweiligen Original-Koffer daherkommen und voll funktionstüchtig sein.

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