Was uns die Zukunft bringt, das kann uns niemand sagen. Auch wenn Filme wie Zurück in die Zukunft, Terminator und Star Trek schon vor einiger Zeit mögliche Varianten einer fiktiven Zukunft gezeigt haben, so wurden wir Menschen immer wieder eines besseren belehrt: Es fliegen keine Autos durch die Lüfte, angetrieben von Müll aus der Tonne der Nachbarn und auch die Autobahnen sind weiterhin fest im Boden verankert. Vieles ist seinen Grundsätzen treu geblieben.

BMW dagegen feierte im Frühling sein hundertjähriges Jubiläum und präsentiert uns mit dem Vision Next 100 Konzept zwei außergewöhnliche Fahrzeuge, die sich stark von der Masse abheben. Wir zeigen dir, warum BMW mit seiner Studie die Grundsätze der Mobilität auf ein neues Level hieven könnte.

Die neue Ultimate Driving Machine

Die größte Besonderheit des im Frühjahr vorgeschalteten BMW Vision Next 100 Concept Fahrzeugs zeigt in der „Alive Geometry“. Dank dieser ist es möglich, dass sich die geschlossenen Radkästen an die Karosserie des Studienfahrzeugs anschmiegen und je nach Lenkeinschlag ausdehnen oder einengen. Ein weiteres Feature sind die 800 beweglichen Dreiecke auf der Armatur, die für mehr Aufmerksamkeit beim Fahrer sorgen sollen und sich je nach Situation verändern.

Der komfortable Einstieg erfolgt durch vier Flügeltüren, die sich automatisch öffnen, sobald sich Gäste dem Fahrzeug nähern. Berührt der Fahrer nach dem Einstieg das BMW-Logo im Dashboard, schließen sich die Türen und das in der Armatur verstecke Lenkrad fährt aus. Viele Knöpfe sind im BMW Vision Next 100 Concept Fahrzeug nicht zu finden und werden auch nicht benötigt, da der größte Teil der Steuerung durch Gesten des Fahrers erfolgt. Alle Informationen zur Klimatisierung, zum Entertainment sowie weiteren Dingen werden auf der Windschutzscheibe angezeigt.

Solltest du als Fahrer die autonome Steuerung aktivieren, so sorgt die Einleitung des Ease Modes dafür, dass das Lenkrad wieder in der Mittelkonsole verschwindet, die sich anschließend vom Fahrer entfernt. Vor der Windschutzscheibe fährt der Companion aus, der die Fahrerrolle übernimmt und mit seinem Licht sowohl Insassen als auch Passanten Signale geben kann. Der Grill des BMWs verändert sich und die Windschutzscheibe wird nicht länger für Informationen zur Fahrt verwendet, sondern kann als großer Bildschirm verwendet werden.

BMW will den Motorradhelm überflüssig machen

Nach dem Concept Fahrzeug hat BMW jetzt vor wenigen Tagen sein Motorrad Vision Next 100 vorgestellt. Neben seinem vollelektrischen und emissionsfreien Antrieb kann das hochentwickelte Motorrad mit seinem außergewöhnlichen Design punkten, wobei der schwarze dreieckige Rahmen an die BMW R32 erinnern soll.

Mit dem Motorrad Vision Next 100 stellt BMW ein Konzept vor, das jegliche Schutzkleidung und einen Helm überflüssig machen soll. Damit soll erreicht werden, dass der Purismus mehr in den Vordergrund rückt und der Fahrer u. a. die Fliehkräfte, die Beschleunigung, Wind und Natur noch besser spürt. Dahingehend wurde auch das Design entsprechend angepasst: „Das BMW Motorrad Vision Next 100 wirkt sehr schlank und fahrbetont“, heißt es. „Das Design der Front ist minimalistisch, veredelt mit hochwertigen Details. Über dem Vorderrad ist ein großer metallener Reflektor in den Rahmen integriert. Darin eingebettet ist das Tagfahrlicht aus zwei übereinander liegenden, U-förmigen Elementen. Der Reflektor dient außerdem als Windleitfläche. In Kombination mit dem integrierten kleinen Windschild sorgt er für einen aerodynamisch optimierten Luftstrom.“

Außerdem wurde für den Fahrer ein spezieller Anzug sowie eine spezielle Brille konzipiert, die den Körper des Fahrers zu jeder Zeit überwachen und entsprechend unterstützen sollen. Die Brille blendet z. B. Informationen wie die Ideallinie ein und unterstütz den Fahrer bei Navigation, Handling und dem Einhalten der Straßenverkehrsordnung.

Bleibt nur die Fragen, was sich in den nächsten 100 Jahren von den Studien bewahrheiten wird? Welches Feature der beiden Studien würdest du am liebsten haben wollen? Und überhaupt, würdest du dir ein solch futuristisches Fahrzeug überhaupt zulegen?

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