Neben Apple gilt das US-amerikanische Softwareunternehmen Adobe als einer der Vorreiter in Sachen virtuellen Produktlösungen. So hat man sich vergangenes Jahr relativ beherzt dazu entschieden komplett auf CDs, DVDs, USB-Sticks sowie weitere Datenträger zu verzichten und das Web als einzigen Zugangsweg zu aktuellen Softwareversionen etc. zu nutzen. Anfänglich noch auf starke Kritik gestoßen, durchbricht die Kreativsoftware aus der Wolke – Adobe Creative Cloud – nun die Grenze von einer Millionen Nutzer, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Im vergangenen Quartal habe man rund 331.000 Abonnenten hinzugewonnen, so verkündet der Softwarehersteller zumindest. Demnach scheinen die Firmen-Kunden mit einem Abonnenten-Zuwachs von rund 47 Prozent das Angebot der Creative Cloud doch besser anzunehmen als erwartet – das übertreffe auch die Erwartungen der Marktbeobachter, wie die Wirtschaftsagentur Bloomberg berichtet.

Rückblick: Adobe ging im Mai 2012 mit seiner Creative Cloud an den Markt und kündigte rund ein Jahr später an, seine Creative Suite sowie alle weiteren CS-Produkte künftig nur noch im Abo-Modell statt als Verkaufsversionen anzubieten.

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