Prisma App - Photo 1

Endlich: Prisma-Filter in Kürze auch offline nutzbar

Prisma, die von Alexey Moiseenkov entwickelte App, ermöglicht es seinen Nutzern Fotos durch den Einsatz verschiedener Filter in Kunstwerker unterschiedlicher Stilrichtungen zu verwandeln. Hierfür werden die Aufnahmen der App auf einen Server hochgeladen und von einer „einzigartigen Kombination aus neuronalen Netzwerken und künstlicher Intelligenz“ verarbeitet.

Im Juni 2016 legte die russische Kunstfilter-App einen Raketenstart hin und verzeichnete bereits in der ersten Woche einen unglaublichen Popularitätszuwachs: Prisma wurde insgesamt 7,5 Mal heruntergeladen und hatte bereits 1 Millionen aktive Nutzer. Inzwischen wurde die App über 54 Millionen Mal heruntergeladen und hat laut eigener Aussage über 4 Millionen aktive Nutzer.

Doch der Erfolg hat auch seine Kehrseite. Prisma steht weiterhin auf Grund der AGBs in starker Kritik: „Mit dem Upload gewährst du Prisma nicht-exklusive, weltweite, weiter veräußerbare Nutzungsrechte. Diese darf das Unternehmen auch an Unternehmen in Ländern weiterverkaufen, in denen etwa das EU-Recht mit Blick auf Datensicherheit nicht greift.“

Mit dem jetzt veröffentlichen Update ermöglicht Prisma die Filter-Nutzung, ohne das eine Verbindung zum Internet gegeben sein muss. Hierfür wurde das auf „Deep Learning“ basierende neuronale Netzwerk überarbeitet und optimiert, sodass nicht die 60-fache Leistung eines aktuellen Smartphones zur Verarbeitung der Aufnahmen benötigt wird.