Alexander Weber - Fashion Photography 1

Alexander Weber: „Es faszinierte mich, wie Mode Menschen verändert“

Modefotografie ist längst nicht mehr nur eine ästhetischere Form der Werbung. Sie hat sich mittlerweile als eigener Zweig der Fotografie etabliert und wird als Kunstform immer häufiger in Museen und Galerien ausgestellt. Klar, dass die Modefotografie ein hart umkämpftes Feld ist. Nur wer diszipliniert gute Arbeit abliefert und dazu noch ein bisschen Glück hat, macht sich einen Namen in der Branche. Alexander Weber, Nachwuchsfotograf aus Hamburg, steht noch am Anfang seiner Karriere, hat sich mit seinen bisherigen Arbeiten aber schon ein breites Portfolio aufgebaut.

Alexander Weber über seine Faszination

Auf die Frage, wie er zur Fotografie gekommen sei, antwortet Alex: „Wie und warum? Das weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, dass es mich immer hinter die Kamera gezogen hat.“ Schon früh hat er angefangen zu fotografieren, zunächst Porträts. Von der People-Fotografie ist er recht schnell bei der Mode gelandet.

„Es faszinierte mich, wie Mode Menschen verändert, was sie aussagt und was man mit ihr bewegen kann.“ Durch unterschiedliche Projekte baut er sich momentan sein Portfolio auf und findet seinen eigenen Stil.

Was für Alexander Weber gute Modefotografie ausmacht?!

Hauptsächlich shootet Alex on Location und nutzt dabei für seine Bilder so gut wie immer natürliches Licht. Nur im Studio greift er auf einen Beauty Dish zurück. „Ein Foto ist für mich perfekt, wenn das Model mit dem Textil zu einem spannenden Motiv verschmilzt und eine interessante und ungewöhnliche Perspektive entsteht.“

Auf seiner Website findet man neben Shootings mit einzelnen Modellen auch ein Gruppenbild. Sechs Modelle zu koordinieren, stelle ich mir ganz schön schwierig vor. Alex sieht das etwas entspannter: „Mit einem guten Briefing vorher schafft man es, dass alle eine Vorstellung von dem Motiv haben und wissen, was ich ausdrücken möchte.“

Gute Mundpropaganda als wichtiges Medium

Wenn Alex nicht gerade den Auslöser seiner Kamera drückt, findet man ihn auf dem Flohmarkt oder aber auch in seiner Wohnung, beim Dekorieren und Putzen. Ordnung ist die halbe Miete, nicht wahr?

Die letzten Fotos, die Alex mit seinem Handy aufgenommen hat, sind übrigens Selfies – obwohl er den sozialen Medien erst mal abgeschworen hat. Er kümmert sich hauptsächlich um seine Website und sein Portfolio, Instagram und Co. machen ihm nur kurzfristig Spaß. „Mein Fokus liegt ganz klar auf meiner Homepage und guter Mundpropaganda. Da bin ich altmodisch.“

Das bringt die Zukunft für Alexander Weber

Zu seinen zukünftigen Projekten möchte Alex noch nichts sagen, außer, dass er gerne mal mit den Elementen Feuer und Wasser arbeiten würde. „Ich möchte herausragende Bildideen und ungewöhnliche Konzepte umsetzen.“ Wir sind gespannt und freuen uns auf die kommenden Bilder.