A. Lange & Söhne - GROSSE LANGE 1

A. Lange & Söhne: Zeit – und der Einfluss von Design

„Zeitverschwendung ist die leichteste aller Verschwendungen“, so sagte einst Henry Ford. Doch stößt man schnell auf konzeptionelle Schwierigkeiten, wenn man den Wert der Zeit bestimmen will. Schließlich gibt es derart vielfältige Lesarten der Zeitwertigkeit, sodass die nicht veränderbare Konstante kaum greifbar scheint. Dennoch haben es wenige Uhrenmanufakturen dieser Welt geschafft, die Eleganz der Zeit einzufangen und diese innerhalb unserer Postmoderne auf ästhetische Art und Weise greifbar zu machen.

Harmonische Verbundenheit zwischen Tradition und Moderne

Tief verwurzelt mit der sächsischen Heimat zeichnen sich die Zeitmesser von A. Lange & Söhne seit jeher nicht nur durch die hohe Präferenz zum Goldenen Schnitt, sondern vor allem durch die hohe Wiedererkennbarkeit über Generationen hinweg aus. So verbindet auch die „GROSSE LANGE 1 mit schwarzem Zifferblatt“ in ihrer Gestaltung die unverkennbaren Proportionen der LANGE 1, die das heutige Gesicht der Manufaktur symbolisiert.

Frei nach dem Leitsatz Walter Langes lehrt einem der Gang durch das Glashütter Designstudio sehr schnell, was der Designer und Architekt Gerrit Rietveld mit seiner Erkenntnis – das Konstruktion und Schönheit keine Gegensätze sein müssen – meint. Mit den höchsten Ansprüchen arbeiten lediglich drei Produktdesigner unter der Führung von Lange-Chefdesigner Martin Schetter an den neuen Modellen wie bspw. der GROSSEN LANGE 1. Dabei liegt der Fokus des Designs ganz klar auf der harmonischen Verbindung zwischen Technik und Ästhetik, zwischen Tradition und Moderne.

Es gibt etwas, das sollte man nicht nur von seiner Uhr, sondern auch von seinem Selbst verlangen: niemals stehen zu bleiben.

Walter Lange

Von der Skizze zum fertigen Produkt in zwei Jahren

„Von den ersten Handskizzen bis zur endgültigen Abnahme des fertigen Produktdesigns kann alleine die Gestaltung eines Zifferblattes bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen“, erzählt Schetter während unseres Gespräches und weiter: „Immer wieder werden die unzähligen Entwürfe hinterfragt, die sich oft nur in minimalen Details unterscheiden“.

Doch gerade durch dieses perfektionistische Vorgehen konnten die Zifferblatt-Proportionen der LANGE 1 auf die GROSSE LANGE 1 übertragen werden. „Das Ringen um Millimeter-Bruchteile sei unerlässlich“, verdeutlicht Schetter. Schließlich ließe sich am Ende nur so unter den vielen entstandenen Zeichnungen die beste Lösung finden.

In Anlehnung an die Bühnenuhr der Semperoper

Mit der GROSSE LANGE 1 mit schwarzem Zifferblatt ist es den Lange-Designern gelungen einen Zeitmesser zu entwerfen, der auch ohne das berühmte Bogenlogo auf dem ersten Blick als eine „Lange“ unabdingbar erkannt werden würde. Die markanten Gestaltungselemente des puristisch-zeitlosen Designs sind neben dem dezentral strukturierten Zifferblatt u.a. das Großdatum im Doppelfenster – angelehnt an die Bühnenuhr der Dresdener Semperoper – sowie die speziell geformten Gehäuse-„Hörner“.

Speziell entwickelte Typografie von Linotype

Außerdem spielen – neben den offensichtlichen – vor allem noch die eher subtilen Details eine wichtige Rolle. Zu ihnen gehören vor allem die eleganten lanzenförmigen Zeiger, die wie graviert wirkende und speziell von Linotype für A. Lange & Söhne entwickelte Typografie sowie das ästhetisch wirkende Zusammenspiel von Gehäusematerial und Ziffernblattfarbe.

Das magaische Gefühl von Harmonie

Letzten Endes ist es jedoch nicht nur das ästhetisch-anspruchsvolle Design in Gänze, das seit jeher und über Genrationen hinweg einem A. Lange & Söhne Zeitmesser dieses magische Gefühl von Harmonie verleiht. Vielmehr ist es eine Art „Magie“, die einem beim alltäglichen Aufziehen sowie beim Anlegen und Tragen der „GROSSE LANGE 1 mit schwarzem Zifferblatt“ begegnet, die es zu etwas ganz Besonderem macht.